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Paulus schreibt in
seinem 2. Brief an die Gemeinde in Korinth:
Und er (Jesus Christus) hat zu mir gesagt:
„Lass
dir an meiner Gnade genügen,
denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“
2.Kor. 12, 9

Paulus verteidigt seine
Arbeit gegenüber der Gemeinde;
aber nicht, indem er seine Erfolge aufzählt, sondern indem er seine
Abhängigkeit von Jesus Christus als das entscheidende Moment benennt.
Wo ist heute jemand, der wie Paulus Gemeinden gründet, umherreist und in
der Fürbitte für sie vor Gott eintritt?
Wenn dieses Bibelwort
uns als Jahreslosung gegeben ist,
soll sie uns hinweisen auf die entscheidende Kraft Gottes in der
Gemeinde Jesu Christi vor Ort.
Nicht
Organisationstalent, brillante Rhetorik oder finanzkräftige Mitglieder
erhalten die Gemeinde,
sondern die Kraft Jesu Christi ist in den
Schwachen mächtig. Wir müssen uns unserer Schwachheit nicht schämen. Wir
dürfen sie getrost in Gottes Hände legen. Er kann daraus immer wieder
Großes entstehen lassen.
Schon zuzugeben schwach
zu sein, erfordert Kraft.
Jesus Christus will wirken in unseren Herzen, unserer Gemeinde, in
unserer Stadt und in unserem Land.
Es sind die Schwachen (Mehrzahl),
denen diese Zusage gilt und wir alle sind gemeint und dürfen diese
Zusage in Anspruch nehmen.
Wir dürfen gespannt
sein auf das neue Jahr!
Herzlich grüßen
Christine und Günther Neupert |